Zum Inhalt springen
SV Arminia Vechelde von 1921 e.V.
SV Arminia Vechelde von 1921 e.V.

Arminia Vechelde

Vereinschronik

Chronik

Chronik 1980–1989

Die 1980er Jahre brachten dem SV Arminia Vechelde neue Sportangebote, erfolgreiche Fußballmannschaften und eine grundlegende Erweiterung der Sportanlage. Besonders der Bau des Vereinsheims und die vielen freiwilligen Arbeitsstunden prägten dieses Jahrzehnt.

9. September 1980

Gründung der Tennis-Spielgemeinschaft

Insbesondere auf Initiative des damaligen 1. Vorsitzenden Hans-Adolf Depner wurde am 9. September 1980 die Tennis-Spielgemeinschaft Arminia–MTV Vechelde gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wurde Jürgen Blechert gewählt.

Der damalige 1. Vorsitzende Hans-Adolf Depner setzte sich für die Gründung der Tennis-Spielgemeinschaft ein.

Bereits 1981 beschloss die Mitgliederversammlung der Tennis-Spielgemeinschaft den Bau eines eigenen Tennisheims. Im September 1982 wurde der Punktspielbetrieb aufgenommen. Der anschließende Tennisboom sorgte dafür, dass die beiden Rotgrandplätze und der Hartplatz bald nicht mehr ausreichten. 1986 standen etwa 100 Interessierte auf der Warteliste.

Unter der Leitung des im November 1986 gewählten Vorsitzenden Heinz Jahrs wurden Verhandlungen mit dem Landkreis aufgenommen. Ab Mai 1989 konnten die Tennisabteilungen von Arminia und MTV Vechelde schließlich auf fünf Plätzen spielen.

Anfang der 1980er Jahre

Erfolgreiche Fußballmannschaften

Das Herzstück des Vereins blieb die Fußballabteilung. Zu Beginn der 1980er Jahre meldete Arminia zwei A-Jugendmannschaften. Die 1. A-Jugend schaffte unter Trainer Hansi Pollok den Aufstieg aus dem Kreis in die Bezirksliga. Die von Manfred „Bomber“ Koch betreute 2. A-Jugend wurde Meister der Kreisklasse.

Im Herrenbereich waren vier Mannschaften aktiv:

  • Die 1. Herren spielte auf Bezirksebene.
  • Die 2. Herren wurde unter Männe Jankowski mehrfach Vizemeister der 1. Kreisklasse.
  • Die 3. Herren dominierte die 2. Kreisklasse und wurde mit insgesamt 155 Saisontoren Meister.
  • Die 4. Herren spielte unter Trainer Maik Hopert in der 3. Kreisklasse im oberen Tabellendrittel.

Unvergessen blieb eine Partie der 3. Herren gegen Groß Bülten. Nach einem 1:4 zur Halbzeit gewann Arminia noch mit 7:4.

1982

155 Tore und die Meisterschaft

Drei der erfolgreichsten Vechelder Torschützen spielten gemeinsam in der Meistermannschaft der 3. Herren:

  • Dieter Matthies – 390 Tore
  • Hans-Jürgen Korth – 211 Tore
  • Axel Lask – 187 Tore

Dieses Trio bildete eine besonders gefährliche Offensive. Dieter Matthies erzielte in der Meistersaison mehr als 40 Treffer und bereitete zahlreiche weitere Tore vor. Kurz darauf beendete er seine aktive Laufbahn.

1982: 3. Herren, Meister der 2. Kreisklasse mit 155:32 Toren.
Hintere Reihe von links: N. Bauch, U. Philipps, M. Koch, Koziol, D. Wilde, W. Bohnenkamp, B. Schütte, A. Lask, G. Korth, W. Oschmann, Meyerding und Hage. Vordere Reihe: T. Sievers, K. Herkströter, U. Lambrecht, R. Behse, D. Matthies, H.-J. Korth, Hähnle und R. Kahn.

Vereinsgemeinschaft

Die „Atze-Philosophie“

Aus dem Umfeld dieser Mannschaft stammt eine besondere Vereinstradition. Nach den Spielen legte jeder Spieler zehn Mark für Getränke zusammen. Ein junger Spieler, damals Wehrdienstleistender und knapp bei Kasse, erhielt seinen Beitrag von „Atze“ Kahn stets zurück.

Atzes Gedanke: Wer später im Berufsleben steht, übernimmt seinerseits den Beitrag für die jungen Spieler und erzählt ihnen, warum er das tut. So wurde aus einer kleinen Geste eine Erinnerung, die an die nächste Spielergeneration weitergegeben wird.

7. August 1982

Das Auestadion wird neu eingeweiht

Die Sportanlage hatte durch ihre ursprüngliche Ausführung und die starke Beanspruchung gelitten. 1982 wurde sie deshalb grundlegend neu hergestellt. Nach mehr als einem Jahr Bauzeit wurde das Auestadion am 7. August mit einem umfangreichen Programm wiedereröffnet.

Die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Edda Schliepak übergibt das Auestadion seiner Bestimmung. Rechts daneben stehen Ortsbürgermeister Hartmut Marotz im Trikot der Ratsherrenelf sowie Dieter Teller.

Großes Bauprojekt

Ein neues Vereinsheim entsteht

Parallel zur Erneuerung des Stadions setzte der Vorstand unter Hans-Adolf Depner mit Unterstützung der Vechelder Politik und Gemeindeverwaltung einen lang gehegten Wunsch um: Neben dem Auestadion entstand ein neues Vereinsheim.

Der Neubau wurde durch Zuschüsse der Gemeinde und des Landkreises von jeweils 80.000 DM sowie durch 20.000 DM vom Kreissportbund und 10.000 DM vom Landessportbund ermöglicht. Die vom Verein eingebrachten Barmittel und Eigenleistungen erreichten zusammen einen Wert von rund 95.000 DM.

Die Baugenehmigung wurde 1980 erteilt – der Bau des neuen Vereinsheims konnte beginnen.
Mehr als 70 Vereinsmitglieder leisteten beim Bau des Vereinsheims rund 3.500 freiwillige Arbeitsstunden.

Unter der Leitung von Hermann „Männe“ Jankowski beteiligten sich mehr als 70 Sportlerinnen und Sportler aus verschiedenen Abteilungen. Sie übernahmen unter anderem Maurerarbeiten, Elektroinstallationen sowie Tischler- und Malerarbeiten. Bei einer eindrucksvollen Einweihungsfeier wurde das Engagement aller Beteiligten gewürdigt.

Ende der 1980er Jahre wurde das Sportstättenangebot durch die Herstellung einer Bezirkssportanlage weiter ausgebaut. Hinzu kamen zwei Fußballfelder, zwei weitere Tennisplätze, leichtathletische Anlagen, ein Kleinspielfeld und etwa 70 Parkplätze. Damit entstand eine im Landkreis Peine außergewöhnliche Sportanlage.

1985

Direkter Wiederaufstieg in die Bezirksklasse

Nach 13 Jahren auf Bezirksebene musste die 1. Herren 1984 in die Kreisliga absteigen. Unter Trainer Hans Ehlers gelang bereits in der folgenden Saison der direkte Wiederaufstieg. Er verband erfahrene Spieler wie Paule Erfurt, Achim Melzer und Alfons Orlob erfolgreich mit jüngeren Kräften.

Zum entscheidenden Punktspiel in Eixe wurde die Mannschaft von etwa 200 Vechelder Fans begleitet. Bodo Quietmeyer erzielte das 1:0, Paule Erfurt erhöhte auf 2:0. Alfons Orlob traf zum 3:0 und 4:0 und erzielte damit seine Saisontore 32 und 33. Theophil, Rohr und Strutz sorgten für den 7:0-Endstand.

1985: 1. Herren, Meister der Kreisliga und Aufsteiger in die Bezirksklasse.
Hintere Reihe von rechts: Obmann Toni Endlich, Betreuer F. Rohr, A. Orlob, B. Kasch, M. Bock, H. Bock, A. Melzer, M. Rohr, Trainer H. Ehlers und Präsident A. Depner. Vordere Reihe: B. Quietmeyer, V. Kaminski, H.-G. Erfurt, U. Phillips, F. Strutz, C. Theophil und R. Zmieszkol.

1989

Der Vorstand zum Ende des Jahrzehnts

Vorstand 1989, von links: Achim Unger (Tischtennisobmann), Günther Krebs (Jugendobmann), Klaus Endlich (Fußballobmann), Heinz Jahns (Tennisobmann), Waldemar Hänsel (1. Vorsitzender), Ulrich Rieke (Schriftführer), Bernd Metzing (2. Vorsitzender), Jürgen Wesche (Kassenwart) und Otto-Christian Lenze (Beisitzer).